"Der Therapieansatz nach Frau Dr.B.Zollinger":
"Warum spricht mein Kind nicht?", das sind häufige Fragen und Gedanken von Eltern mit sprachverzögerten Kindern.
Ab dem 24. Monat können die sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen von sprachauffälligen Kindern erfasst werden.
In unserer Praxis bieten wir für sogenannte "Late Talker" (Kinder, die ca. 18 Monate alt sind und weniger als 50 Worte sprechen) neben dem Heidelberger Elterntraining das Therapie Konzept für die Frühtherapie nach Frau Dr. B. Zollinger an.
Der sprachentwicklungspsychologische Ansatz basiert auf der Spiel - und der Ich - Entwicklung des Kindes. Wörter sind Stellvertreter für Dinge, Personen, Handlungen, Gefühle und noch viel mehr. Das Kind soll spielerisch die Welt der Gegenstände kennen lernen, die Sprache als Symbol begreifen und somit lernen, dass es für alles ein Wort gibt. So wird anhand des Standes der Spielentwicklung dem Kind gezeigt, dass es mit Sprache etwas bewirken kann.
Beispiel: Wir spielen "verarzten" - es wird erst dann gepustet, nach dem man "aua" gesagt hat. Oder, die Puppe bekommt erst dann mehr zu essen wenn sie "mehr" gesagt hat. Durch das Sprachvorbild des Therapeuten wird so der Wortschatz Schritt für Schritt aufgebaut.
"Das Heidelberger Elterntraining"(A.Buschmann):
"Das Heidelberger Elterntraining zur frühen Sprachentwicklung" (A. Buschmann) wurde speziell für Eltern von 2 - 3jährigen Kindern mit verzögertem Spracherwerb entwickelt. Ziel ist die sprachliche Förderung des Kindes durch eine intensive Anleitung der engsten Bezugspersonen zu einem sprachförderlichen Umgang mit dem Kind. In einer kleinen Gruppe lernen die Eltern wie sie ihr Kind im Alltag sinnvoll sprachlich anregen und bestimmte Situationen (Bilderbuch anschauen, ein Spiel spielen) gezielt sprachlich fördern können.
Das "Heidelberger Elterntraining" wurde von Anke Buschmann entwickelt und in der Universitätsklinik in Heidelberg erprobt. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie konnte die Wirksamkeit des Elterntrainings nachgewiesen werden.
Seit Januar 2010 bieten wir das "Heidelberger Elterntraining" für interessierte Eltern nun auch in unseren Praxen an.
"Die Therapie bei Fütter- und Essstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter":
- Das Füttern oder gemeinsame Essen wird zur Qual oder zum Machtkampf?
- Es kommt zu Vorwürfen, Verzweiflungen und Hilflosigkeit?
Lebenserhaltende Reflexe wie Husten oder Würgen beim Verschlucken sind teilweise gar nicht oder stark reduziert vorhanden. Auch können die Kinder nur eine bestimmt ausgewählte Geschmacksrichtung oder Konsistenz bevorzugen. Möglich ist auch, dass kein Hunger- oder Sättigungskreislauf vorhanden ist.
In der Therapie wird das Kind an Nahrung gewöhnt, an Nahrung mit unterschiedlichen Temperaturverhältnissen, verschiedenen Geschmacksrichtungen und Konsistenzen. Die Eltern werden angeleitet dem Kind die entsprechenden Hilfen so zu geben, dass es trotz der Störung oder Schwäche zu einer guten Interaktion und Beziehung am Tisch, bzw. der Fütterung kommt und das Kind die Nahrung und die Nahrungsaufnahme als etwas Positives kennen lernt.